19.04.2018
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Keine Angst vorm Sommerloch

02.05.2011

Wenn im den Sommermonaten die Kauflust der Konsumenten nachlässt, kann dies unterschiedliche Gründe haben. Erfolgsentscheidend ist, bereits bei der Jahresplanung die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen und auch ruhige Zeiten sinnvoll zu nutzen – oder erst gar kein Sommerloch entstehen lassen.

Palle Pfeifer, geschäftsführender Gesellschafter von CAVUS communications, ist jedoch der Ansicht, dass ein Sommerloch in der Regel nicht von ungefähr kommt: „Steht man ihm plötzlich und überrascht gegenüber, ist meist in der Jahresplanung so manches nicht berücksichtigt worden.“ Mit anderen Worten: Eigentlich dürfte es überhaupt kein Sommerloch geben.
„Wir wissen bereits zu Jahresbeginn, das branchenbedingt die Sommermonate unterschiedlich umsatzschwächer sein werden, wenn wir nicht gerade Betreiber des ‚Eiscafés Venezia’ sind“, so der Handelsexperte.
„Optimalerweise ist diese Phase des Jahres in den Jahresplanungen berücksichtigt und der Zeitraum kann effektiv genutzt werden. Dabei kompensieren wir Umsatzrückgange und/oder konzentrieren uns auf Vorgänge, die im regulären Tagesgeschäft keine Zeit zur Beachtung geschweige denn Umsetzung finden – und diese Themenliste ist in der Regel lang.“

Individuelle Lösungen
Doch was sollen stationäre Einzelhändler tun, die noch keinen Online-Shop haben? Auf die schnelle noch einen eröffnen? Einen Standartlösungsweg für den „Umgang mit dem Sommerloch“ gibt es nach Ansicht von Palle Pfeifer nicht: Er rät, sich frühzeitig mit dem Thema zu befassen und die individuellen Anforderungen des eigenen Unternehmens zu berücksichtigen. So kann für den einen die Lösung in der Konzentration auf Mitarbeiterfortbildung und Produktentwicklung liegen, für einen anderen besteht sie aus Preisreduktion, Aktionsangeboten und einer werblich aufgebauten Kampagne. Als typisches Beispiel dafür nennt er einen Discounter mit Gebrauchsgütern des täglichen Bedarfs (Fast Moving Consummer Goods).
„Und wenn es dann doch kommt, das ‚Sommerloch’, Dann hat es auch sein Gutes“, meint der Handelsexperte mit einem Augenzwinkern: „Oder wann waren Sie das letzte Mal im ‚Eiscafé Venezia’?“

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